Ansätze

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Die nachwachsenden Dreads verfilzen meist nicht automatisch, sondern man muss auch hier nachhelfen. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten:


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Feste Ansätze mit der Tighten Roots Methode

Hierbei wird ein einzelner Ansatz ca. 1 bis 2cm vom Kopf entfernt wie eine Zigarette mit dem Zeige- und Mittelfinger angefasst. Nun drückt man die Finger (nicht loslassen!) auf den Kopf und fängt an kleine Kreise in eine Richtung zu drehen, wobei man sich am Anfang für eine Richtung entscheiden sollte. Richtungswechsel sind schlecht. Im Grunde ist es so als wollte man eine Stelle auf seinem Kopf (wenn man keine Haare hätte) mit Creme einreiben, die man auf dem Zeige- und Mittelfinger hat. Man sollte außerdem leichten Druck auf den Kopf ausüben.

Am besten funktioniert diese Methode, wenn ihr den ausgewählten Dread kurz so verfilzt, bis ihr schon ein wenig Filz bemerken könnt, und dann den dread am Ansatz ein paar mal dreht und die ganze Prozedur mit dem Reiben wiederholt... so bekommt ihr in Kürze einen wohlgeformeten Ansatz, der auch schön rund ist.


Vorsicht! Bei der Methode verfilzen die Ansätze recht gut, und auch lose Haare werden mit eingearbeitet, allerdings sollte man es nicht übertreiben, da hierbei die Haare auch recht stark strapaziert werden. So kann es zum Beispiel passieren, dass an den entsprechend bearbeiteten Stellen nach einiger Zeit (bei mir nach ca. 1-1,5 Jahren) die Dreads brechen und man mal das eine oder andere Stückchen verliert.

[Bearbeiten] Ansätze häkeln

Man geht genau so vor wie beim Einhäkeln von losen Haaren, nur dass man sich auf den Ansatz konzentriert und versucht die losen Haare möglichst fest einzunähen.

[Bearbeiten] Filznadeln

Von Filznadeln rate ich in diesem Fall ab, da es mir doch recht gefährlich vorkommt! Die Haare könnten aus der Kopfhaut reißen!

Filznadeln können meiner Meinug nach sehr hilfreich sein um Fuselhaare in den Dread zu bekommen. Aber ihr müsst auf jeden Fall aufpassen weil es sein kann, dass der Dread abricht. Also: Nicht zu doll stechen, eher durch den dread "schieben". Und nicht zu früh damit anfangen, weil die dann nicht feste genug sind um der "Folter" standzuhalten. Ach ja: FILZEN AM ANSATZ TUT SEHR WEH!!!

Die Filznadel ist aber sehr gut um Schlaufen endgültig in die Dreads zu integrieren.

[Bearbeiten] Dread durch den Ansatz ziehen

Bei dieser Methode ist etwas Vorsicht geboten, da sich der Dread teilen kann wenn man die Anleitung nicht genau beachtet! Ich benutze diese Methode manchmal für Dreads die einen sehr breiten Ansatz haben.

Man nimmt sich vom 'Rand' des Ansatzes eine kleine Strähne und zieht dann die Spitze des Dreads durch die Lücke zwischen der Strähne und dem Rest des Ansatzes. Der gesamte Dread wandert also einmal komplett durch den Ansatz.

Wenn man die Spitze durch die Mitte des Ansatzes ziehen würde entstehen 2 Ansätze und der Dread fängt an sich zu teilen.


!!! Würd ich nur bei unteren Dreads empfehlen weil das gaaanz schlimm aus sehen kann wenn die dann in die falschen Richtungen stehn. Und nie direkt in der Mitte teilen !!! (User:Allstartraeger 17:14, 20. Jan 2005 (CEST))

Die Dreads werden durch diese Methode superfest und man kann dann auch die kurzen Haare am Ansatz gut wieder einhäkeln. Nachteil: die Dreads sehen etwas "geflochten" oder "geknotet" aus und werden insgesamt dünner.

Ich kann zudem eine Kombination aus TR und dem Durchziehen des ganzen Dreads empfehlen, weil bei mir beides für sich nicht so gut wirkt. Man macht also erstmal Tighten Roots und zieht dann, um das Ganze zu festigen, den Dread ein- bis zweimal am Rand des Ansatzes durch. Macht man das einmal links und einmal recht bzw. einmal oben und einmal unten, dann steht der Dread auch nicht wild in der Gegend rum!


Ich rate insgesamt davon ab. Ich hab das gemacht und die Dreads haben angefangen sich gegenseitig anzuziehen und zusammenzufilzen, obwohl ich sie wie üblich nach dem Waschen getrennt und irgendwann sogar mit Faden vernäht hab.

[Bearbeiten] Xall's Pinzetten Methode

Xall hat ein paar schöne Bilder zu seiner speziellen Methode gerendert, die erklären diese Methode am Besten:


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[Bearbeiten] Zahnspangen-Gummies

Eine andere Methode ist die Ansätze der Dreadlocks mit Zahnspangen-Gummies zu fixieren. Nach 2-3 Wochen sollte der Ansatz festgefilzt sein und ihr könnt die Gummies vorsichtig rausschneiden! Wenn ihr keine Zahnspange besitz dann fragt eure Freunde die vielleicht mal eine Zahnspange hatten ob sie euch welche geben können! (Eddy 17:14, 20. Jan 2005 (CEST))
Oder man geht einfach in die Apotheke oder zu einem Kieferorthopäden und fragt, ob man welche haben kann. (Werner 21.20, 22. Okt 2006)
Es gibt auch in Rasta-Shops oder im Internet kleine Gummis, die extra dafür gedacht sind, damit seine Haare zu fixieren ;) Oder geht in eine Tierhandlung und fragt nach Mähnengummies (ursprünglich für Pferde)



Zack 15:20, 21 Sep 2004 (CEST)


Es gib auch spezielle Ansatzgummis im Friseurladen. Das Gute daran ist, dass die Haare nicht abbrechen.

Ich habe auch Zahnspangengummis genutzt. Diese haben sich aber nach kurzer Zeit aufglödt und wurden total klebrig. Ich fand das nicht sehr praktisch sie haben auch nicht besonders viel gehalten. ( 19.5.08)


Also ich habe mir im Afro-Shop (gibbet auch online, z.B.: http://www.dreadlocks.de/) 'ne Tüte Mini-Gummis gekauft (waren auch gar nicht teuer) und schwöre drauf!!...nicht nur für Ansätze und Spitzen, ich mache sie auch zwischendurch rein (sie gibt's auch in bunt, wer's mag)...der große Vorteil ist: man brauch nicht viel machen (außer Geduld haben), sie kleben nicht im Haar fest (meistens lösen sie sich sogar von selber) und man bekommt ein super Ergebniss...♥naughtyDread♥


Was bei mir sehr gut funktioniert hat, war die unverfilzten Bereiche, hauptsächlich am Ansatz, großräumig mit Kordel umwickeln (am besten in den Ferien machen sieht sehr lustig aus) nach einiger Zeit (2 Wochen bieten sich bei Ferien an) ham die Dreads richtig gut Filz angesetzt, sind je nach dem wie feste man die Kordel bindet dicht und rund geworden und gehen dannach nich mehr auf.

Noch eine Möglichkeit wäre: man geht in einen Friseurbedarfsmittel Laden, denn dort gibt es, wie auch in einem Rastashop, eine Auswahl an kleinen und verschiedenen Gummies ! Am besten sind wirklich kleine denn diese kann man gut um den Bedürftigen Dread wickeln und die Gummies fallen nicht so schnell ab und sind auch nicht empfindlich auf Shampoo oder verschiedene Wetterzustände.

Achtung: Bei manchen Gummies von Zahnärzten kann ein Sekret ausfließen, das Latex ähnlich ist.

        Das ist nicht grade schmackhaft und geht schlecht aus den Dreads raus.

[Bearbeiten] Einnähen

Am liebsten benutze ich Nähgarn und Nadel. Das kann man natürlich nicht bei sich selbst machen. Ich steche immer wieder durch die Dread, sodass ich lose Haare rein bekomme und ziehe das ganze dann zusammen. So wird der Ansatz fest und danach werden die abstehenden Strähnen verzwirbelt und reingehäkelt. Ich benutze Faden, der ein wenig dunkler ist als die eigene Haarfarbe, so fällt er fast nicht auf. Mittlerweile hab ich so viel Übung, dass man den Faden gar nicht mehr sieht. Wenn man nur ganz dünne Stiche außen macht verschwinden die im Dread sobald man anzieht. Restfäden einfach in die Dread reinziehen. Wer die Fäden nicht auf Dauer in den Haaren haben will kann auch ein wenig mehr außen nähen und sie vorsichtig raustrennen, sobald die Dread weiter gewachsen ist, klappt auch super.

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